GSB



 - von damals bis heute...

Die Schmalspur von damals...
Die GSB war eine Schmalspureisenbahn mit einem Netz von ca. 30 Meter Streckenlänge, welches schon seit fast zwei Jahrzehnten bestand. Früher war der komplette Eisenbahnbetrieb auf das Schmalspurangebot zugeschnitten und wurde mit zwei Schmalspurdampfloks von morgens bis in die Abendstunden bedient. Der planmäßige Zugbetrieb wurde bis spät in die 90-er Jahre aufrechterhalten. Doch wie so vieles, wurde auch hier die Nachfrage geringer und die Fahrgastzahlen sanken jedes Jahr weiter. Bald war ein kostendeckender Betrieb nicht mehr möglich und so entschieden sich die GSB und die Gemeinden dazu, den Betrieb vorerst einzustellen.




 

Neustart 2009
Erst im Jahre 2009, fast 13 Jahre später, wurde die GSB unter dem Hause der ebenfalls neuen GB wieder ins Leben zurück gerufen. Die nötigen Verträge wurden unterzeichnet und die Aufbauarbeiten waren seit Sommer 2008 bereits in vollem Gange! 

Neues Konzept, mehr Service...
Doch es blieb nicht alles beim "guten Alten"! So wurde für den Wiederaufbau einiges verändert, um der heutigen Zeit gerecht zu werden und einen noch besseren Service anbieten zu können. Das wahrscheinlich markanteste Beispiel dafür ist die Spurweite. Die GB hatte sich entschlossen die Schmalspurweite auf eine Regelspurweite umzubauen, so dass ab 2009 auch LCE, IC und schnelle Nahverkehrszüge mit ihren modernen Triebwagen/Zügen auf dem Streckennetz der GSB fahren konnten.
 

 

Die Erneuerung und Ausdehnung des Netzes
Bis zum Jahreswechsel 2009/2010 dauerten die Erneuerungen der GSB Strecken. Viele neue Gleise, Weichen, Signale und Bahnhöfe wurden gebaut. Auch Brücken und Tunnel mussten erneuert oder gar komplett neu errichtet werden. Doch damit nicht genug, die GB wollte das bisherige Streckennetz noch erweitern, um es noch interessanter für neue Anschlussgebiete und Regionen zu machen, die vorher nicht ans Eisenbahnnetz angebunden waren. So wurde nach monatelangen Verhandlungen endlich der Startschuss für die GSB-Erweiterung gegeben. Die GB breitete sich nun bis nach Otterssee aus und hatte damit nicht nur das "Drachental", sondern auch das größere "Höllental" komplett eingebunden in Ihr Netz.


Aber warum dann immer noch GSB? 
Die Antwort ist recht einfach. Man möchte Altbewährtes nicht zerstören und so gehört die GSB zum so genannten Drachental, wie die Kohle zu einer Dampflok. Die GB hat sich entschlossen, trotz der "anderen" Spurweite alles auf den Namen "Schmalspurbahn" zu belassen, um das Andenken an die gute Dampf(schmalspur)bahn zu bewahren.
 



Kurz & Bündig
Das Streckennetz befindet sich im Eigentum der GB-Bahn und gefahren werden hier die modernen Fahrzeuge des Fern-, Nah- & Güterverkehrs. Es gibt eine große Zahl an Vorteilen für die Fahrgäste, wie z.B. moderne Züge sowie eine deutlich höhere Anzahl von Zügen und Fahrtmöglichkeiten. Die Zahl der Züge pro Tag hat sich seit dem Start verdreifacht.


 

Was wird aus den Dampfzügen? 
Sie werden auch weiterhin als Züge der GSB verkehren, allerdings nur noch im Sonderverkehr (meistens am Wochenende). Die GB hat dazu, im Rahmen der vorgeschriebenen Inspektionen, sämtliche Dampfloks und Wagen auf die Regelspur umgebaut, so dass beinahe alle bekannten GSB-Züge auch weiterhin durch das Tal "schnaufen" können.



Informationen zu den Teilnetzen
Wenn Sie weitere Informationen zu den Teilnetzen der "alten" GSB Strecken haben möchten, klicken Sie bitte einfach unten auf das entsprechende Logo des gewünschten Netzes.