Unsere Züge - LCE

Unsere Züge: 

 

LCE 1: Beginn einer neuen Generation

Im Jahre 1995 begann, pünktlich mit dem Jahresfahrplan, der Regelbetrieb des LCE und seine damit verbundene Erfolgsgeschichte. Der LCE 1 war der Prototyp des schnellen Reisens und der Beginn der neuen Hochgeschwindigkeitszüge. Er war sowohl technisch, wie auch im Fahrgastkomfortbereich eine komplette Revolution und setzte neue Maßstäbe. Mit seinen zwei Triebköpfen und den zwei bis drei Mittelwagen eröffnet er neue Perspektiven im modernen Triebwagenkonzept und ersetzt so die, bis dahin üblichen, lokbespannten Züge.
Um die Flotte dem heutigen Erscheinungsbild und dem aktuellen Kundenkomfort anzugleichen, wurden alle LCE 1 Züge einem so genannten ReDesign-Programm unterzogen. Das heißt, dass alle Züge seit 2014 komplett modernisiert und eine einheitliche Zugbildung erhalten haben. Alle Züge bestehen, mit dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten, aus den zwei Triebköpfen und zwei Mittelwagen. Diese Mittelwagen sind unterteilt in einen Wagen der 2.Klasse, bestehend aus Handy- & Ruhe-Bereich, sowie einen Wagen bestehend aus einem BordBistro und der 1.Wagenklasse. Das Projekt wird planmäßig im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein.
  


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LCE 2: Der „Kurze“ für alle

Nach dem großen Erfolg des LCE stieg die Nachfrage der Reisenden kontinuierlich weiter. Auch die „kleinen“ weniger stark besiedelten Bereiche wollten den Anschluss ans LCE-Netz nutzen. Leider hatte nicht jeder Bahnhof die erforderliche Bahnsteiglänge und auch nicht die entsprechende Infrastruktur für die neuen Geschwindigkeiten. So wurde sehr schnell nach einem LCE-Zug gesucht, der sich den Bedürfnissen der Fahrgastzahlen anpassen ließ. Nur kurze Zeit später wurde der neue LCE 2 der Öffentlichkeit präsentiert. Bei diesem Zug wurde das Betriebskonzept der Doppeltraktion verfolgt, welches im Übrigen auch später noch bei allen weiteren LCE Zügen realisiert wurde. Dabei können oder sollen zwei oder mehr Züge miteinander gekuppelt werden, um einen nachfragegerechten Einsatz auch in weniger stark gefragten Regionen zu ermöglichen. Der LCE 2 besteht immer aus einem Triebkopf und zwei Wagen. Aufgrund der „Kürze“ und des geringeren Gewichtes wurde auf einen zweiten Triebkopf verzichtet und stattdessen ein Steuerwagen eingesetzt. Durch das bereits im S-Bahn-Verkehr bekannte Kupplungssystem, lassen sich die Halbzüge minutenschnell zusammenkuppeln oder trennen. Charakteristisch sind die Bugklappen des Triebkopfes sowie des Steuerwagens, hinter denen sich die Kupplungen verbergen. Das gewünschte Ziel dieser Gattung blieb jedoch leider hinter den Erwartungen und brachte Probleme ans Licht, die man zuvor nicht komplett erarbeitet hatte. Aus diesem Grund gab es keine weitere Produktion der Zuggattung, es blieb bei dem einen „Probe“-Exemplar, das auch heute noch zuverlässig im planmäßigen Verkehr eingesetzt wird.  


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LCE 3 & LCE 3-D: Die Stars des schnellen Reisens

Trotz des ausgebliebenen Erfolges des LCE 2, wurde am Halbzugkonzept festgehalten. Man baute auf diesem Wissen auf, wollte es verbessern und noch effizienter machen. Ein Zug für die heutige Zeit musste her, moderner und schneller als seine Vorgänger. Ein Zug für den Jahrtausendwechsel und die technisch weiterentwickelte Zukunft. So bildete sich die Planungsgruppe „LCE 3“, die einen komfortablen Halbzug entwarf mit noch mehr Platzkapazitäten, besserem Service und höherer Geschwindigkeit, dabei aber die Fahrzeuglänge auf dem Niveau seines Vorgängers hielt.
Der LCE 3 setzt durch seinen neuartigen Unterflurantrieb deshalb neue technische Maßstäbe in der Eisenbahnwelt. Dabei ist der, für die Gartenbahn gebaute, schnellste Zug ein echter Triebzug, d.h. er hat also keine herkömmlichen Lokomotiven oder Triebköpfe mehr wie seine Vorgänger. Am Anfang und Ende des Zuges befindet sich jeweils ein Endwagen mit Sitzplätzen der 1. und 2.Wagenklasse. Von diesen Plätzen bietet sich, in einem speziellen Abteil welches durch eine Glaswand vom Lokführer getrennt ist, die Möglichkeit diesem über die Schulter zu schauen. Nach dem großen Erfolg des neuen Flagschiff der Gartenbahn, wollte man nicht lange warten und stellte schnellstens eine weitere Version dieses Zuges auf die Gleise. Damit auch Regionen ohne Oberleitung in den Genuss des schnellen Reisens kommen konnten, musste eine Alternative zum elektrischen LCE 3 geschaffen werden und so entstand das neuste Mitglied der LCE Familie: der LCE 3-D!

LCE ohne Strom

Der LCE 3-D ist die dieselbetriebene Version des schnellen LCE 3 und zeichnet sich äußerlich lediglich in den Belüftungsblenden und den fehlenden Stromabnehmern von seinem Bruder ab. Aufgrund der unterschiedlichen Anordnung der Maschinen und Bauteile, besitzt der Diesel-LCE einige Plätze weniger, was aber zu keiner Komfortminderung führt. Auch im LCE 3-D (so lautet die Abkürzung des Diesel-Stars) wird es den gewohnt guten Service des schnellen Reisens geben.
 


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